Presse

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Grüne in der AK Tirol

Maximilian Frey
Öffentlichkeitsarbeit

Müllerstraße 7, 6020 Innsbruck
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Pressespiegel

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Grüne in der AK fordern mehr Tempo bei Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung

Grüner AK-Spitzenkandidat Deutinger: "Von Zangerl war dazu bisher kein Mucks zu hören"

Von „zukunftsorientiert“ kann nicht die Rede sein, meint der grüne AK-Spitzenkandidat Helmut Deutinger, wenn er sich das Wahlprogramm von Erwin Zangerl anschaut. „Damit Familie und Beruf vereinbar ist, reicht es nicht, die Kosten für die Kinderbetreuung bei Fort- und Weiterbildungen zu erstatten. Das geht nicht weit genug.“

Deutinger ist seit vielen Jahren Betriebsrat bei der Lebenshilfe und kennt viele Einzelschicksale. Er fordert einen echten Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung. „Für berufstätige Eltern muss die Betreuung ihrer Kinder langfristig planbar sein. Und zwar nicht nur vormittags, sondern angepasst an den 12-Stunden-Tag, den uns die ÖVP und FPÖ aufs Auge gedrückt haben", so Deutinger. Er verweist auf eine Studie des Landes, wonach nur 0,2 Prozent der öffentlichen Einrichtungen überhaupt 12 Stunden geöffnet haben. 70 Prozent der Kindergärten schließen in Tirol um 16:30 Uhr. Eine flächendeckende Betreuung ist in Tirol nicht gegeben. "Von Zangerl habe ich da bisher keinen Mucks vernommen. Statt sich mit seiner Parteifreundin Landesrätin Palfrader abfeiern zu lassen, sollte er sich für eine Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung einsetzen", sagt Deutinger. Der Rechtsanspruch auf einen Kinderbetreuungsplatz ist Teil des Koalitionsabkommens in Tirol und würde eine Lösung des Dauerproblemens bringen, ist der Grüne sicher.

Denn derzeit stellen Gemeinden je nach Bedarf Kinderbetreuungsplätze zur Verfügung. „In der Praxis gibt es aber zwei Probleme“, klärt Deutinger auf: Die Gemeinden würden entweder den Bedarf gar nicht erst prüfen. Oder die Betreuungszeiten häufig viel zu knapp bewerten. „Das stellt berufstätige Eltern teils vor unlösbare Herausforderungen. Mit einem Rechtsanspruch würden wir den Eltern einen Hebel in die Hand geben, dass die Gemeinde genügend Betreuungsplätze zur Verfügung stellen. Und es wäre ein wesentlicher Beitrag zur Gleichstellung,“ sagt Deutinger.

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Von der Horizontalen zum Zungenkuss: Dornauer-SPÖ/FSG werben mit plumper Anmache

Deutinger: "Die Sozialdemokratie will lieber schmusen, statt für die Arbeiter*innen und Arbeitnehmer*innen zu kämpfen"

Die letzten Fehltritte von SPÖ Hallodri Georg Dornauer sind noch nicht vergessen, da sorgt die SPÖ für den nächsten Aufreger in Form einer sexuelle Anspielung. Auf einem Lippenbalsam wirbt die Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter im AK Wahlkampf vollkommen sinnbefreit mit der Anmache "Rot küsst besser."

Für den Spitzenkandidaten der Grünen in der AK, Helmut Deutinger, ist diese sexuelle Anspielung nicht nur "strohdumm", sondern auch bezeichnend für den Zustand der Sozialdemokratie: "Statt für die Arbeiter*innen und Arbeitnehmer*innen im Land zu kämpfen, will Dornauer und seine Kollegen lieber mit Wähler*innen schmusen. Das ist die erbärmliche Zustand der Tiroler SPÖ. Politik: Fehlanzeige. Kampf für die Rechte der Arbeitnehmer*innen: Fehlanzeige. Aber Hauptsache durch anrüchige Sprüche irgendwie ins Gerede kommen", fällt das Urteil von Deutinger eindeutig aus.

Der österreichweit in die Kritik geratene und von den Tiroler Delegierten der SPÖ noch nicht gewählte Sellrainer Bürgermeister hatte vor Weihnachten mit seinerm "Horizontal"-Sager und seiner Begründung, wonach Sexismus immer beim Empfänger entstehe, für Aufregung gesorgt. Die SPÖ Frauen fordern bis heute seinen Rücktritt. Und die Parteivorsitzende Pamela Rendi-Wagner schloss die Tiroler SPÖ aus dem Führungsgremium im Bund aus.

Zu den Zeiten, als die Sozialdemokratie noch für ihre Werte eingestanden ist, und unter der Führung von Elisabeth Blanik wäre so ein Spruch undenkbar gewesen, ist sich der Grüne Spitzenkandidat Deutinger sicher. Er erinnert an die Kondomwerbung von Dornauer im Landtagswahlkampf, die im letzten Augenblick von der Parteiführung gestoppt wurde. Dornauer wollte damals "Du willst es doch auch" auf Verhütungsmittel drucken. Nach der Bestätigung von Dornauer, dass der FSG und die SPÖ diesmal im Wahlkampf eng kooperieren ist für Deutinger klar, woher der Spruch kommt. "Wie geht es wohl Wähler*innen, die derzeit auf der Straße mit so einem plumpen Anmachspruch von Georg Dornauer angequatscht werden? Und was halten die SPÖ Frauen und Parteichefin Pamela Rendi-Wagner von so einer Parteiwerbung", wirft der Grüne berechtigte Fragen auf.

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Wahlziel der Grünen in der AK in ORT Tirol vom 7.1.2019

Die Grünen wollen bei der Arbeiterkammerwahl ihren Mandatsstand halten. Das sagt der grüne Spitzenkandidat Helmut Deutinger. Mit etwa acht Prozent der Stimmen erreichten die Grünen 2014 sechs der 70 Mandate.

Mehr dazu hier.

Gruene AK Tirol_TT_Schwaz_07.12.2018

Pressebericht in der Tiroler Tageszeitung vom 7.12.2018

Grüne starten in den Wahlkampf mit Viktoria Gruber - Stadträtin in Schwaz - auf Listenplatz 2.

AK Gruene Tirol_Helmut_Deutinger_01

Presseaussendung vom 5. Dezember 2018

Deutinger: „ Wo ist der Aufschrei des AK-Präsidenten geblieben?“
AK Spitzenkandidat Deutinger vermisst den Widerstand und die Kampfeslust von Zangerl bei der Mindestsicherung

"Wo ist der Aufschrei des AK-Präsidenten geblieben?", reagiert der Grüne Spitzenkandidat für die AK-Wahl 2019 Helmut Deutinger auf die heutigen Berichterstattung in der Tiroler Tageszeitung, in der sich der sonst so wortgewaltige AK Präsident geradezu handzahm gibt. Von der einstigen Kampfeslust und der klaren Ansagen in Richtung schwarz-blauer Bundesregierung sei wenig übrig geblieben."Dabei gäbe es aktuell mehr als genug vonseiten der Bundesregierung, das jeden sozial gepolten Menschen zum Aufschreien bringen müsste", spielt Deutinger auf die Kürzungen in der Mindestsicherung an, welche die Bundesregierung letzte Woche in Begutachtung geschickt hat.

Ist es sozial, bei von Armut betroffenen Kindern zu kürzen? Wenn die Antwort nein lautet, dann erwarte ich mir von einem AK Präsidenten auch entsprechend Gegenwehr“, so Deutinger. Gerade Mehrkindfamilien sind als Aufstockerinnen und Aufstocker von den Kürzungen bei den Kindersätzen betroffen. Es sei für sie nur selten möglich, dass beide Elternteile arbeiten können, auch wegen der nach wie vor zu kurzen Öffnungszeiten der Kinderbetreuungseinrichtungen. Während Bezieherinnen und Bezieher für das dritte Kind in Tirol bisher 196 Euro bekommen, will die Bundesregierung diesen Satz auf 43 Euro kürzen."Wie soll man mit 43 Euro ein Kind durch den Monat bringen? So etwas ist unmenschlich und hat mit sozialen und christlichen Werten nichts zu tun", kritisiert Deutinger.